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Tschüss Ubuntu – Hallo Arch Linux

Die Überschrift lässt es schon erahnen – ich habe mich (mal wieder) von Ubuntu getrennt und bin (zurück) zu Arch Linux gewechselt.
Seit einigen Wochen schon hab ich nun sowohl auf dem Notebook als Zweitsystem und auf dem Netbook als Hauptsystem Arch Linux laufen – und es rennt auf beiden Maschinen wie die Pest. 

Gründe für den Wechsel gibt es einige. Zum Einen find ich rolling release Systeme einfach toller und zum anderen hab ich irgendwie Schmerzen damit, dass Ubuntu von Release zu Release immer Hardwarefressender wird, immer aufgeblähter. Es gab Zeiten da lief Ubuntu auf dem Netbook wirklich gut – inzwischen kann ich froh sein, dass es überhaupt noch läuft. Dies sind aber nur zwei Punkte die mich aktuell einfach zu sehr stören bei Ubuntu. Sicherlich hat es auch seine guten Seiten aber ich bin einfach nicht mehr so zufrieden mit der Distribution wie ich es mal war.

Anyway – Arch Linux ist nun angesagt. Wiedermal. Hatte ich nämlich schonmal ne Weile am laufen. Aus Gründen bin ich damals (vor’n Kriech ;-) ) aber wieder zurück zu Ubuntu gewechselt. Gründe die mir irgendwie entfallen sind. Den Anstoß für den Wechsel zu Archlinux hat diesmal übrigens der Marius von TuxDroid geliefert. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür :-P

arch_kde_desktop

Freilich hätte es auch eine andere Distri werden können. Gentoo war mit in der engeren Auswahl. Aber 2 Tage durchkompilieren bis das System überhaut mal steht? Nee danke. Dann doch lieber Arch. Fast genausoschnell, etwas leichter zu installieren und ebenso fein einzustellen. Und auch fast genauso aktuell wie Gentoo.

Mein Resumé nach nun gut 4 Wochen? Passt! Ich werd wohl erstmal ne gaaaanze Weile dabei bleiben – denk ich – hoff ich :-D

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Autor:

Ich bin Andi, 34 Jahre jung, glücklicher Papa, Freizeit-Blogger, Pixelfänger und Pixelschubser. Ich hoffe der Artikel hat Dir gefallen. Über ein Feedback würd ich mich freuen :-) Du findest mich ausserdem bei Facebook, Twitter und Google+.

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Mir ist auch schon aufgefallen das (K)Ubuntu immer ressourcenlastiger wird, mit jedem Update merkt man, dass ein Stück Leistung verloren geht. Alleine fällt das schon beim Laden des OS auf, weil es immer länger dauert. Vom Temperaturanstieg meines Lappis dadurch gar nicht zu sprechen.

    Ich hab Damals mit Gentoo zwei Tage benötigt (mit Hilfe) bis das Betriebssystem stand, dazu knapp nen weiteren Tag für die Grafische Oberfläche. Auch Firefox braucht alleine min vier Stunden. Ist zwar ne tolle Distri, dennoch würde ich mir nur ungerne nochmal diesen Auwand aufwelzen. Darum auch der Wechsel zu Kubuntu. Ich hab auch schon mal über einen Wechsel nachgedacht, in der engeren Auswahl waren Arch, Red Hat und Debian. Ich werde aber jetzt mal Arch näher unter die Lupe nehmen :)

    Firefox 22.0 Windows 7 x64 Edition

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    • Also das mit dem Temperaturanstieg ist mir noch nie wirklich aufgefallen – allerdings geh ich mal davon aus, dass du natürlich die laptop-mode-tools und mal den Tipps von powertop Aufmerksamkeit geschenkt hast und es folglich bei dir ein anderes Problem gibt …. ooooder? ;-)

      Google Chrome 28.0.1500.71 GNU/Linux x64

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      • Der Laptop ist mittlerweile über 5 Jahre alt. Die Daten hab ich leider gerade nicht im Kopf, zudem hab ich schon in zich foren nach lösungen gesucht. Powertop werd ich mir bei Zeiten auch mal ansehen. Der höchste Temperaturanstieg ist direkt neben dem Touchpad, wenn ich mich recht entsinne liegt da die GPU oder die HDD. Richtig schlimm ist es auch erst geworden als ich auf KDE auf den neusten Stand gebracht habe.

        Danke auf jeden Fall für diesen Tipp. :)

        Firefox 22.0 Windows 7 x64 Edition

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        • Also soweit ich mich entsinne ist bei meinem alten Notebook ( > 5 Jahre) an der beschriebenen Stelle die Festplatte. Die CPU befindet sich meist irgendwo unter der Tastatur.
          Hast du denn erhöhte Plattenaktivität feststellen können? Geht die Platte auch mal in den spindown oder läuft die durch? Riecht auf jeden Fall alles nach Einstellungssachen :-D

          Google Chrome 28.0.1500.71 GNU/Linux x64

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  2. Pingback: Bye Bye Ubuntu, Hello Arch! | /home/strubbl

  3. Als Ubuntu noch in der Version 10.x existierte war es noch halbwegs zu gebrauchen. Gnome als Desktop war auch ok und lieft stabil. Seit dem aber Unity eingesetzt wird als Gnome alternative ,ist Ubuntu nicht mehr zu gebrauchen (meine Meinung). Ich hab eine Alternative gesucht und bin vorrübergehend erstmal bei Debian mit Gnome als Gui hängengeblieben ,bis ich Linux Mint fand. Linux Mint verkörpert all das was ein ehemaliger Windoof User unter Linux vermisst ,eine vernünftige grafische Oberfläche wo man herrlich die Maus hin und herschubsen kann. Eine Menülesite die sauber undaufgeräumt der Windoof Leiste ähnlich ist undm an das wichtigste darin findet was man als Anwender sucht. Ich war anfangs auch dem Linux Mint skeptisch ,aber seit dem viele meiner Geschäftskunden ( Beruflich sogar) Linux Mint einsetzten bin ich bei Linux Mint geblieben. Auch existiert ein Firmenentzwerk wo nur Linux Mint Clients eingesetzt werden.Da die Firma keine Fachkompetenten Leute sich leisten kann wurde kurzerhand ein Red Hat auf dem Server Platziert :-) (wer´s braucht ? …. *seufz*) . zur Zeit arbeitet dort Linux Mint 15 und es wird bald auf Linux Mint 16 in Q1/2014 umgestellt. Auch wenn einige Kritiken laut geworden sind an Linux Mint ,erfüllt es auch hier seinen Zweck .Und mehr braucht es nicht zu machen.
    als Letztes noch was zu den „u“ buntu Serie . Generell ist Ohne Gui Ubuntu nicht verkehrt. Da man unter Linux ja seine Gui frei austauschen kann ist es für den fortgeschrittenen ein leichtes das umzusetzten. Schonmal Ubuntu anstelle Unity ,Fluxbox genutzt ? ,schnell, klein, leicht. Man ist ja nicht gezwungen L,X,K oder anderes -ubuntu zu nutzen. Es wird ja auch ein ubuntu ohne Gui angeboten wo man sich seine Gui Installieren kann welche man will. Was die Hardware Anforderung angeht ,so ist klar das diese steigt ,aber bei ausgewählter Gui kann man sogar das Ubuntu heute noch auf einem PIII mit 800 Mhz und nur 512 MB Ram laufenlassen ohne das etwas ruckelt.wer noch Ältere Systeme hat ,der sollte so oder so die Geräte entsorgen da man gebrauchte schon für weniger als 10 Euro bekommt die Leistungsmäßig besser sind ( siehe z.B. Flohmarkt) .

    Firefox 25.0 Ubuntu x64

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  4. Interessanter Bericht – ich selbst nutze am Laptop auch Ubuntu und habe auch festgestellt dass die Performance mit jedem größeren Update schlechter wird. Leider fehlen mir bei Ubuntu auch einige wichtige Funktionen und Programme und kann daher Ubuntu nicht als vollständigen Ersatz auf meinem Desktop installieren, bleibe also vorerst bei Windows. :-(
    Aber ist Arch Linux ähnlich einfach zu installieren und zu konfigurieren/einzurichten wie Ubuntu? Was ich nämlich nicht möchte ist mehrere Tage ein System einrichten zu müssen bis es so läuft wie ich das haben will, möchte aber jedenfalls eine brauchbare Gui dabeihaben. Kennt hier jemand außerdem eine brauchbare Software um Windows-Programme unter Ubuntu oder Arch Linux laufen zu lassen? Wine hab ich installiert, irgendwie läuft da aber praktisch kein Programm korrekt (außer Wordpad).

    Firefox 26.0 Windows 7 x64 Edition

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    • Hallo,

      in zwischen kann man auch Archlinux mit einen Installer installieren bequemer geht es nicht. Dafuer gibt es Froks Manjaro was fuer mich selber auch schon sehr aufgeblaeht ist und Astergos mein Liebling. Bei Astergos wird nur das noetigste installiert ueber den Installer aber so das man ein fertiges System hat. Dabei gibt es minimal Gnome, KDE, Openbox, Mate und 2 weitere Desktops.

      Mit installieren Paketmanager pamac bekommt jeder zeit upates die ueber ein Tray gemeldet werden und man kann bequem aus den Manager Software nach herzenlust installieren. Aktuell hat Astergos Numix icons und Theme drin was das ganze schon viel freundlicher Aussehen laesst.

      Ubuntu muss ich auch sagen wird immer Langsamer und Ressourcehungriger zu dem gerade in meinen Bereich Programmierung sind die Softwarepakete schon sehr veraltet ob netbeans, Eclipse etc.

      ich kann jeden nur empfehlen eine Arch Distri auszuprobieren, einmal klar kommen will man nicht mehr weg( Suchtpotenzial :-) ).

      LG

      Google Chrome 43.0.2357.81 GNU/Linux x64

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