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HowTo: Debian / Ubuntu Linux – alte Kernelversionen entfernen

Wenn man ein Ubuntu (oder allgemein ein Debian) System schon eine weile laufen hat, sammel sich nach und nach verschiedene Kernel-Versionen an. Ansich ist das kein Problem, einzig und allein bei Systemen mit Dualboot, sprich noch einem zweiten Betriebssystem wird der „Weg“, also die anzahl der Einträge im Bootloader immer länger. Um nun die alten Kernelversionen zu entfernen, sollten wir zunächst mal ermitteln, welche konkret installiert sind. Hierfür öffnen wir eine Console und führen folgenden Befehl aus: sudo dpkg -l | grep linux-image Die Ausgabe könnte z.B. wie folgt aussehen: dw@asgard ~ $ sudo dpkg -l | grep linux-image [sudo] password for dw: ii  linux-image-2.6.32-22-generic          2.6.32-22.35                                    Linux kernel image for  version 2.6.32 on x86 ii  linux-image-2.6.32-23-generic          2.6.32-23.37                                    Linux kernel image for  version 2.6.32 on x86 ii  linux-image-generic                   2.6.32.23.24                                    Generic Linux kernel image In diesem Fall ist die Version 2.6.32-23-generic die aktuelle Version und die Version 2.6.32-22-generic könnte entfernt werden. Das Paket linux-image-generic muss immer installiert bleiben. Zum Entfernen des alten Kernel muss einfach nur ein sudo apt-get remove –purge linux-image-2.6.32-22-generic ausgeführt werden. Sinnvoll ist es …

HowTo: Ubuntu Grub Default-Eintrag wählen via StartupManager

Wenn man wie ich Neben Linux auch noch Windows auf einem Rechner installiert hat, kann es sein das man eher häfiger Windows bootet als Linux. In diesem Fall ist es nach einer Weile recht nervig, dass man beim Rechnerstart / Reset immer drauf achten muss, den Windowseintrag auch jedes mal bei Grub auszuwählen. Um dies nun zu ändern gibts u.A. dem Weg über startupmanager – ein feines kleines Tool um die wichtigesten Einstellungen bei Grub / Grub2 bearbeiten zu können. Installiert wird das Tool in de Console über sudo apt-get install startupmanager Danach lässt sich das Programm mit dem Befehl startupmanager starten. Das Tool an sich ist eigentlich selbsterklärend und nicht sonderlich schwer zu bedienen. Achtet dennoch darauf, was ihr tut, denn es arbeitet (wie nicht anders zu erwarten) direkt in der Config-Datei des Bootmanagers :-) Nicht umsonst sollte es euch beim Start nach dem root / admin Kennwort gefragt haben. Anbei findet ihr noch einen Screenshot, wo ich die gesuchte Einstellung mal markiert hab… Natürlich lassen sich hier im selben Step auch gleich noch …

HowTo: Plattenplatz freigeben durch Entfernen der runtergeladenen Pakte via apt-get

Wenn man ein Debian basierendes System (Ubuntu, Debian, Linux Mint etc.) schon eine Weile laufen hat kann es sein, dass das Paketarchiv mit der Zeit stark anwächst, da apt-get die .deb-Dateien aller je installierten Programmversionen quasi aufhebt. Um nun diese Pakete/Dateien zu entfernen bietet apt-get in der Console zwei Möglichkeiten: apt-get clean und apt-get autoclean Der Unterschied zwischen beiden Befehlen besteht darin, das apt-get autoclean nur alle deb-Dateien entfernt die aus den eingetragenen Paketquellen nicht mehr heruntergeladen werden können (also z.B. alte Versionen etc.), wohingegen apt-get clean ALLE deb-Dateien entfernt, so dass bei einer reinstallation eines Pakets, selbiges neu runtergeladen werden muss. Logischerweise bringt ein apt-get clean jedoch auch mehr freien Plattenplatz ;-) Die beiden Befehle müssen logischerweise als root, bzw. via sudo ausgeführt werden. Unter Ubuntu lauten die Befehle für die Console also sudo apt-get clean bzw. sudo apt-get autoclean Frohes aufräumen :-)Auch interessant:Milchige Videos bei VLC – die einfache aber geniale Lösung Ubuntu 13.04 – USB Maus hakt im Akkubetrieb Ubuntu 13.04 Raring Ringtail – Vorstellung, Fazit und Update Anleitung FBMessenger – Facebook …

HowTo: Minimieren, Maximieren und Schliessen Buttons wieder rechts statt links bei Ubuntu 10.04 Lucid Lynx

Das neue Ubuntu Standart Theme „Ambiance“ schaut ja meiner Meinung nach echt hübsch aus – das einzige was (grade die Windows-Umsteiger) etwas nervt, ist das die Buttons zum Schliessen, Minimieren und Maximieren der Fenster sich links und nicht wie gewohnt rechts befinden. Um dies nun zu ändern gib es 2 Wege: Der erste Weg führt über das Tool Ubuntu Tweak. Solltet ihr das Tool noch nicht kennen, bzw. installiert haben, findet ihr eine kurze Vorstellung und Installationsanleitung hier (klick). Hier findet ihr die entsprechenden Einstellungen unter Arbeitsfläche -> Fenstermanagereinstellungen Die erforderlichen Einstellungen entnehmt ihr bitte dem Screenshot. Der zweite Weg führt über den gconf-editor. Sollte sich dieser über ALT+F2 -> gconf-editor nicht starten lassen, könnte es sein, das dieser noch nicht installiert ist. In diesem Fall hilft ein sudo apt-get install gconf-editor in der Console. Anschliessend sollte sich das Programm über ALT+F2 -> gconf-editor starten lassen. Die passende Einstellung findet ihr dann unter „apps -> metacity ->general“ Hier ändert ihr den Wert des Eintrags „button_layout“ auf menu:minimize,maximize,close und schon sollten auch auf diesem Wege die …

Tweak-Tool für Ubuntu 10.04 Lucid Lynx

Ich bin heut auf ein nettes Tweak-Tool für Ubuntu 10.04 gestoßen. ubuntu-tweak nennt sich das ganze und ermöglicht die eine oder andere verstecke Konfiguration grafisch vorzunehmen. Installiert wird das ganze wiefolgt: Console öffnen und sudo add-apt-repository ppa:tualatrix/ppa anschliessend sudo apt-get update sudo apt-get install ubuntu-tweak und schon findet ihr das Tool im Menü unter Systemwerkzeuge. Was es alles kann? Nun – macht euch selber ein Bild ;-)Auch interessant:KDE 4.9.4 für Kubuntu 12.04 und 12.10 verfügbar VLC BluRay Wiedergabe unter Linux und Windows AMD Dynamic Switchable Graphics Treiber und Installation unter Ubuntu 12.04 Shutter 0.89 für Ubuntu 12.04 Precise Pangolin und Ältere – jetzt mit App Indicator! Amarok 2.6 und KDE 4.9.0 für Ubuntu 12.04 Precise Pangolin

Overclocking – ein Versuch

Ich hab mich mal bei gemacht, und meinen großen etwas übertaktet. Zunächst mal die Eckdaten des Systems: AMD Athlon 64 X2 5600+ (org. 2900MHz) 2 x 2GB Apogee DD2-800 RAM (5-5-5-18@400MHz) AsRock ALiveNF6VSTA Mainboard Übertaktet hab ich den Rechner in dem ich zunächst den Board-Eigenen AM2-Boost abgestellt hab um dann den FSB von 200 auf 221MHz zu erhöhen. Durch den Multiplikator von 14,5 komm ich nun auf einen CPU Takt von ca. 3.2 GHz was mehr als einem Athlon 64 X2 6000+ entspricht. Bis jetzt läuft das System stabil und ohne nennenswerten Temperaturanstieg. Schauen wir mal was ich vllt. noch rauskitzeln kann, oder was sich die Tage im normalen Betrieb so ergibt. UPDATE: Nachdem Prime95 Fehler lieferte, hab ich den FSB auf 210MHz runter geschraubt, wodurch sich nun ein effektiver CPU-Takt von 3GHz ergibt. Ein weiterer Prime95 Test läuft…. … und ist fehlerfrei durchgelaufen.

(K)Ubuntu 9.04 und die schlechte Intel-Grafik-Performance

Der eine oder andere hats sicher mitbekommen: unter (K)Ubuntu 9.04 bringen die Intel Grafik Chips nicht mehr die Leistung, die sie noch unter 8.10 gebracht haben. Abhilfe schaffen hier 2 Dinge. Zunächst solltet ihr folgende Zeile(n) zur /etx/X11/xorg.conf hinzufügen bzw ergängzen: Section "Device"     Identifier      "Configured Video Device"     Driver          "Intel"     Option          "AccelMethod"           "UXA"EndSection Anschliessend ladet ihr euch von der Seite http://kernel.ubuntu.com/~kernel-ppa/mainline/ den aktuellsten Kernel runter. Ihr benötig die Dateien linux-image-[…].deb und die linux-headers-[…]_all.deb. Achtet bitte auf eure Prozessor-Architektur (i386 oder amd64). Danach installiert ihr die beiden Dateien per Console: sudo dpkg -i linux-image-* sudo dpkg -i linux-headers-* (Vorrausgesetzt es sind die beiden einzigsten Dateien in dem jew. Verzeichnis ;) Nach dem anschliessenden Reboot ist es wahrscheinlich, dass ihr teile der Hardwaretreiber erneut installieren müsst. Bei mir war dies beim WLAN Interface der Fall. Mein Acer Aspire 5310 hat ein Broadcom Interface drin, was ich mit einem sudo dpkg-reconfigure b43-fwcutter wieder zum leben erwecken konnte (nach einem anschliessendem Neustart x.x). Ach ja – Ergebnis des Ganzen: glxgears liefert nun (bei Standartfenstergröße)  …

Neuanfang die Zweite

Nachdem mir ja die Tage die Platte im Notebook angeraucht war hatte ich zunächst die alte 120GB HDD wieder reingesetzt die ursprünglich mal drin war. Nun ist die neue Platte da – eine feine 320GB Samsung SATA II – und es heißt: nochmal von Vorn! Wieder KUbuntu installieren – wieder die sources.list ändern – wieder updaten – wieder alles einrichten …. *nerv*Auch interessant:KUbuntu 10.04 Lucid Lynx auf einem Acer Aspire One 752 Ubuntu 10.04 auf einem Acer Aspire One 752 Ja wo denn eigentlich?

Pimp my Notebook

… oder sowas in der Art. Fakt ist: Ich hab vor die Festplatte im Notebook auszuwechseln. Ich hab noch eine „kleine“ 320GB SATA hier liegen  die ich da wohl nun einbauen werd, um die „noch kleinere“ 120GB zu ersetzen. Da ich nun grade erst das System auf dem Notebook neu aufgesetzt hab, werd ich wohl die „alte“ Platte klonen müssen – bzw ich bin grade dabei. Um nun nich Unsummen für z.B. Norton Ghost oder Ähnliches auszugeben war ich mal wieder googeln und bin mal wieder in der OpenSource / Linux-Ecke fündig geworden: Clonezilla heißt diesmal die Wunderwaffe. Es unterstützt so ziemlich alle Formate, kann sowohl Disk <–> Disk, Image <–> Disk, und das ganze wohl sogar auch remote übers Netzwerk. Auf der Offiziellen Homepage des Projekts finden sich u.A. sogar bootfähige Live-CD-Images. Wie, und vielmehr OB es funktioniert, werde ich euch später berichten, denn der Klonvorgang läuft just in diesem Moment ;) [UPDATE] Es hat alles funktioniert, Vista erkennt seine Partitionen wieder, alles läuft, und die ganze Aktion ging sogar recht zuügig – der …