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Debian Wheezy Update auf PHP 5.5 und die Sache mit dem Cache

Bei Twitter haben sich heute zwei meiner verfolgten darüber unterhalten, wann denn ihr Hoster mal so mit dem PHP 5.5 Update um die Ecke kommt. Sie haben sich drüber unterhalten, welche Vorzüge PHP 5.5 denn so hätte. Integrierter Cache und so weiter. Joa – soweit so gut. Dauerte eine Weile bis es bei mir gezündet hat: PHP 5.5? Wait! What? Fünf-FÜNF?

Ja, PHP 5.5 – seit gut einem Jahr draußen, und von mir vollkommen verdrängt. Man wird halt nicht jünger. Da mein Server mit Debian Wheezy läuft und Debian es bekanntlich nicht so unbedingt mit aktuellen Paketen hat, ist es mir auch nicht im Zuge der regelmäßigen Updates unter die Finger gekommen. PHP 5.5 ist eben (noch) nicht in den offiziellen Repos zu finden – wahrscheinlich kommt es erst mit Debian Jessie. Anyway. Ich wollts trotzdem haben – und zwar jetzt!

An PHP 5.5 kommt man unter Debian am einfachsten über die Dotdeb Repos. Freilich, Fremdquellen bieten immer ein gewisses Risiko, aber die Jungs von Dotdeb machen an und für sich immer einen guten Job, von daher einfach mal die folgenden Zeilen in die /etc/apt/sources.list meißeln:

deb http://packages.dotdeb.org wheezy-php55 all
deb-src http://packages.dotdeb.org wheezy-php55 all

und anschließend noch den GnuPG Key runterladen und importieren:

wget http://www.dotdeb.org/dotdeb.gpg
cat dotdeb.gpg | apt-key add -

Abschließend natürlich die Quellen und das System aktualisieren:

apt-get update && apt-get dist-upgrade

Fertsch! Ein php -v sollte nun wie folgt (oder zumindest ähnlich) aussehen:

PHP 5.5.16-1~dotdeb.1 (cli) (built: Aug 22 2014 14:18:50)
Copyright (c) 1997-2014 The PHP Group
Zend Engine v2.5.0, Copyright (c) 1998-2014 Zend Technologies
with Zend OPcache v7.0.4-dev, Copyright (c) 1999-2014, by Zend Technologies

Fehlt nun nur noch die Sache mit dem Cache. Wer vorher schon php-apc installiert und im Einsatz hatte, wird kaum einen Unterschied feststellen. Das sich was getan hat, werden diejenigen wohl am ehesten beim Update gemerkt haben, denn das Paket php-apc wurde deinstalliert.

Grund hierfür ist der nun direkt in PHP integrierte OPcache. Selbiger ist (zumindest unter Debian) per Default aktiv und läuft out-of-the-box. Wer also „vorher“ php-apc nicht installiert hatte, wird unter Umständen zum Bleistift im WordPress Dashbord einen spürbaren Performanceschub bemerken – so wars zumindest seiner Zeit bei mir, als ich php-apc installiert hatte.

Also dann, frohes Aktualisieren – oder Hoster nerven :-D

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Autor:

Ich bin Andi, 34 Jahre jung, glücklicher Papa, Freizeit-Blogger, Pixelfänger und Pixelschubser. Ich hoffe der Artikel hat Dir gefallen. Über ein Feedback würd ich mich freuen :-) Du findest mich ausserdem bei Facebook, Twitter und Google+.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hi, nur zur Info … php-apc kann mehr als „nur“ opcode cache. Man kann damit auch Programmieren z.B. Objekte in einen globalen Speicherbereich schreiben und von anderen Clients wiederverwenden. Wer diese Funktionen nutzt kann sich nun „php5-apcu“ installieren … „APCu is userland caching: APC stripped of opcode caching in preparation for the deployment of Zend Optimizer+ as the primary solution to opcode caching in future versions of PHP.“ -> https://github.com/krakjoe/apcu

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