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3.14159 Himbeeren – mein Raspberry Pi ist da

… und das sogar schon seit einigen Tagen. Seit Samstag um genau zu sein. Nunendlich meine ersten Eindrücke und Erfahrungen – quasi frisch – von mir – für euch. Jawoll. Toll. Wirklich. Tolles Teil. Aber erstmal alles auf Anfang… 

Auf den Raspberry Pi bin ich schon vor längerem aufmerksam geworden – schon allein wegen dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein 700MHz Rechenknecht mit ordentlich Schnittstellen für 35€? Das Ganze dann noch in der Größe einer EC-Karte? Really? Ja, wirklich! Und sogar ganz ohne Haken – und ohne Gehäuse – und Netzteil – und überhaupt.

raspberrypi

Wer sich wirklich nur einen Raspberry ordert, der bekommt auch wirklich nur einen Raspberry. Gehäuse, Netzteil, SD-Karte etc. muss man separat kaufen. Oder haben. Micro-USB, 5V und 1A hat derweilen fast jedes Handy Ladegerät. SD-Karte (mind. 4GB) hat man vielleicht auch noch rumfliegen. Gehäuse gibts für schmales Geld in sämtlichen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Nevertheless – selbst wenn man noch das Eine oder Andere dazu bestellen muss, landet man dennoch nur bei knapp 50€.

Und dann? Dann hat man zunächst mal einen 700MHz ARMv6 Rechener, dem eine separate GPU und 512MB Arbeitsspeicher beiseite stehen. HDMI, S-Video, 3.5er Klinke (Audio), 2 x USB, LAN und GPIO runden in Sachen Schnittstellen das Paket ab. Verschiedenste Systeme finden auf einer SD-Karte ihr Zuhause – darunter auch Derivate der Großen: Debian, Arch und Fedora. Was kann man dann damit machen? Nun – eine Menge!

Ich zum Bleistift hab mich nach einem kurzen Ausflug Richtung XBMC Media Center (XBian) dann doch für ein feines Raspbian (Debian based) entschieden. Bisher läuft noch nicht allzu viel. Apache als Webserver nebst PHP, ddclient zur DynDNS Aktualisierung und ein paar Spielereien mit collectd.

raspberrypi_temp

Sobald mein USB-Temperatursensor endlich mal ankommt, wird ein Temperaturlogging des Selbigen mit dazu kommen – und wer weiß was sonst noch. Möglichkeiten gibts wie Sand am Meer. Auf jeden Fall werde ich euch hier diesbezüglich auf dem Laufenden halten ;-)

Was mich nun mal interessiert, nennt jemand von euch vielleicht auch einen Raspberry Pi sein Eigen? Wenn ja, as hat das gute Stück zu tun? Wofür nutzt ihr ihn, bzw. habt ihn genutzt?

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Autor:

Ich bin Andi, 34 Jahre jung, glücklicher Papa, Freizeit-Blogger, Pixelfänger und Pixelschubser. Ich hoffe der Artikel hat Dir gefallen. Über ein Feedback würd ich mich freuen :-) Du findest mich ausserdem bei Facebook, Twitter und Google+.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Tach Andreas,

    ich lese ja des öfteren deinen Blog, und ja ich besitze ein RasberryPi. ich nutze 2 roms drauf. Raspbmc und Retropi zum zocken der Alten Retrogames von NES Supernintendo etc.

    ist ein supper teil, vorallem sind die Anwendungsmöglichkeiten enorm.

    Grüße aus dem Spessart

    Michael

    Firefox 28.0 Windows 7 x64 Edition

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  2. Hallo erstmal,

    ich habe mir gleich zwei Raspberrys bestellt. Einer dient zum gelegentlichen Experimentieren und der andere sozusagen als Kommunikationsschnittstelle. Auf dem habe ich Web- und SSH-Server installiert, sowie eine Software, die mir es ermöglicht, eine „statische“ IP-Adresse via no-ip.biz zu nutzen, damit ich mich unter der selben Adresse auch von unterwegs auf meinem Festplatten-Kabelreceiver (TechniSat DigiCorder HD K2) einloggen kann und Schaltuhrprogrammierungen vornehmen kann.
    Außerdem habe ich auf dem RasPi das Programm WakeOnLan installiert. Mit dem starte ich meinen Desktop-Rechner zuhause von unterwegs.
    Was ich mir noch wünsche, wäre ein Programm auf dem RasPi, das als Notizbuch mit Webschnittstelle fungieren könnte. Ich habe nämlich immer das Problem, dass ich Ergebnisse meiner Web-Recherchen auf verschiedenen Geräten gespeichert habe (dienstlich: Notebook + Desktop-Rechner; privat: Netbook + Desktop + Smartphone) und diese gerne an einem zentralen Ort abgelegt hätte, wo ich mit jedem Gerät drauf zugreifen kann. (Auf den dienstlichen Rechnern kann ich leider nix installieren und in meiner Firma ist leider – meines Wissens – aus Sicherheitsgründen nur der Port 80 offen). Eine Lösung mit PHP auf dem Raspberry würde sich somit anbieten, aber ich hatte noch nicht die Zeit, mich in PHP einzuarbeiten. Bin jetzt seit zwei Monaten erstmal dabei, einen Einstieg in das Linux-Feld zu schaffen. Bin nämlich erst vor kurzem teilweise umgestiegen. Zuvor hatte ich 20 Jahre ausschließlich auf verschiedenen Windows-Systemen gearbeitet.

    Opera 12.16 GNU/Linux x64

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  3. Ich habe ehrlich gesagt noch kein Raspberry, überlege aber schon ne Weile mir einen zu zulegen. Eingesetzt würde dieser dann erstmal wahrscheinlich als Media Center. Man kann mit diesem Teil aber soviel anderes anstellen…das ist das tolle, aber erstmal muß ich mich dazu durchringen einen zu holen ;)

    Firefox 31.0 Ubuntu x64

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